Fragen und Antworten

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Weshalb ein Sportvereinszentrum (unsere Vision)?

Unsere Vision: Gemeinsam, flexibel, gesund und fit

Mit rund 2.100 Mitgliedern sind wir weit mehr als ein Sportverein. Wir sind ein Ort für Bewegung, Gesundheit, Leistung und Gemeinschaft. Damit das auch in Zukunft so bleibt, wollen wir den nächsten wichtigen Schritt gehen: den Bau eines eigenen Sportvereinszentrums.

 

Das neue Zentrum soll Menschen jeden Alters dabei unterstützen, aktiv, gesund und selbstständig zu bleiben. Moderne Räume für Reha-, Gesundheits- und Präventionssport schaffen beste Voraussetzungen für unsere bereits heute über 400 Reha-Sportler und viele weitere Mitglieder, die sich gesund und fit halten möchten. Die demografische Entwicklung in unserer Gemeinde forciert den Bedarf. Bereits heute haben wir über 900 Menschen über 60 Jahren, die in unserem Verein Sport treiben.

 

Kernstück des Sportvereinszentrums wird eine zeitlich flexibel nutzbare, gerätegestützte Trainingsfläche sein. Sie ermöglicht unseren Mitgliedern ein zeitlich unabhängiges Training nach individuellen Zeitkontingent. Ergänzt wird das Angebot durch zwei moderne Kursräume für Training in der Gruppe, sowie einen Kommunikationsbereich als Treffpunkt für Begegnung und Gemeinschaft.

 

Von dem Zentrum profitieren jedoch nicht nur unsere Gesundheits- und Freizeitsportler. Auch unsere Wettkampfsportler erhalten neue Möglichkeiten zur Rehabilitation nach Verletzungen, zur gezielten Verletzungsprävention und zur optimalen Saisonvorbereitung. So stärkt das Sportvereinszentrum den gesamten Verein und alle Abteilungen.

 

Unsere Vision ist klar: Wir schaffen ein modernes Sportvereinszentrum als Herzstück unseres Vereins. Einen Ort, an dem Gesundheit, Sport und Gemeinschaft zusammenkommen und der unseren Verein stark in die Zukunft führt.

Wie wirkt sich das Bauvorhaben auf die Finanzen des Vereins aus?

Die Finanzierung des Sportvereinszentrums ist für unseren Verein eine große, aber gut planbare Zukunftsinvestition.

 

Insgesamt investieren wir rund 3 Millionen Euro. Davon können wir etwa 1 Million Euro durch Eigenmittel und öffentliche Förderungen finanzieren. Das Grundstück wurde uns bereits von der Gemeinde Hude kostenlos übertragen. Die verbleibenden 2 Millionen Euro werden über langfristige Kredite bereitgestellt.

Uns ist bewusst, dass die Bauphase und die ersten Betriebsjahre finanziell anspruchsvoll sein werden. In dieser Zeit werden die laufenden Kosten die Einnahmen zunächst noch übersteigen, sodass eine Zwischenfinanzierung erforderlich ist.

Entscheidend ist jedoch der langfristige Blick: Bereits ab dem dritten Betriebsjahr erreicht das Sportvereinszentrum nach unseren Planungen die Gewinnschwelle und erwirtschaftet die benötigten Überschüsse. Dabei sind sämtliche laufenden Kosten bereits berücksichtigt, einschließlich der Abschreibung von Gebäude und Ausstattung sowie der Bildung von Rücklagen für zukünftige Reparaturen und Ersatzinvestitionen.

 

Das Sportvereinszentrum soll sich damit in erster Linie selbst tragen, darüber hinaus langfristig zudem die Möglichkeiten eröffnen weiter in unsere Infrastruktur und die Weiterentwicklung des gesamten Vereins zu investieren.

Wie "professionell" wurde geplant? Sind Zahlen und Konzept belastbar?

Insgesamt 10 Jahre planen wir schon. Angefangen hat die Planung mit der Idee unsere Fitness-Schule in der Parkstraße durch einen Anbau an die Jahnhalle zu ersetzen. Mehrere Arbeitskreise entwickelten aus der Idee die Vision eines Sportvereinszentrums, welches den ganzen Verein in seiner Entwicklung voranbringt.

 

Mit den entwickelten Grundideen in der Tasche haben wir uns professionelle Hilfe dazu geholt und gemeinsam mit Experten eine Marktanalyse erstellen lassen, eine Betriebskonzeption erarbeitet, die wirtschaftliche Konzeption erarbeitet und mehrere Wirtschaftlichkeitsrechnungen erstellen lassen. In einem Auswahlprozess haben wir uns dabei für die Firma Flowcon aus Baden-Würtemberg als Berater entschieden, die sich auf Sportvereinszentren spezialisiert hat.

 

Parallel waren wir immer mit den politischen Gremien der Kommune, sowie den Experten von LandesSportBund und KreisSportBund im Austausch, haben uns vergleichbare Projekte anderer Vereine angesehen und von deren Erfahrungen profitiert. Wir können mit gutem Gewissen sagen, dass wir eine professionelle Planung als Grundlage vorliegen haben.