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Karate-GruppeAbteilung Karate

 

Seit 2015 bietet der TV Hude Karate in "neuem Gewand" an. Vorher wurde Karate als Kooperation mit einem externen Partner angeboten bei den Zusatzbeiträge nötig waren. Nun aber liegt das Karate Angebot in unserer eigenen Verantwortung. Mit doppeltem Vorteil für die Teilnehmer: Zum einen haben wir direkteren Zugriff auf die Übungsleiter und somit größeren Einfluß auf die angebotene Qualität. Zum Anderen entfällt die Mitgliedschaft in einem Kooperationsverein. Wir können Karate somit ab sofort zum normalen Vereinsbeitrag anbieten, was faktisch für die Teilnehmer zu einer mehr als deutlichen finanziellen Enlastung führt! Wir freuen uns auf unsere "runderneuerte" Karate-Gruppe mit unserem kompetenten neuen Trainerteam (siehe auch Trainingszeiten).

 

Trainiert wird immer donnerstags im Spiegelraum der Jahnhalle. Von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr trainieren die 8 bis 14-jährigen. Im Anschluss trainieren von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr die Erwachsenen. Die Leitung haben Sarah Winter, Petra Tallasch und Theo Deters.

 

Ursprung und Philosphie des Karate:

 

Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwa 500 Jahre n. Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung.

Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang des letzten Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk. Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider. Übersetzt bedeutet “Karate-Do" so viel wie “der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinn heißt das: der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das “Kara" (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können. Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle.