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TT-Oberliga: Starke Mannschaftsleistung beim Herbstmeister wird nicht belohnt

10. 01. 2022

Eine 4:6 Niederlage beim in Bestbesetzung spielenden Spitzenreiter. Da darf man auf jeden Fall von einer starken Teamleistung sprechen, zumal wenn man mit Felix Lingenau und Marco Stüber als Ersatz für Peter Igel und Ryan Farrell personell geschwächt anreist. Und dennoch sprachen alle Huder im Anschluss davon, dass "mehr drin gewesen wäre". Was die starke Leistung unterstreicht, am Ende aber keinen Mehrwert für die Tabelle bringt.

 

Die erste verpasste Gelegenheit gab es im Doppel. Nach starkem 3:2-Erfolg von Florian Henke / Marco Stüber gegen das Zweierdoppel verpassten es Sören Dreier / Felix Lingenau beim 9:11 im fünften Satz nur knapp die Überraschung gegen das Göttinger Spitzendoppel nachzulegen. Also 1:1 nach den Doppeln. Durchaus in Ordnung, aber eine 2:0 Führung wäre natürlich gleich mal ein Paukenschlag gewesen.

 

Nun übernahm auch erstmal Göttingen die Initiative und ging mit 4:1 in Führung. In dieser Phase trauerten Florian und Marco dern Chancen Nummer zwei und drei nach. Im Spiel gegen Bjarne Kreißel konnte Florian im Entscheidungssatz vier bis fünf "Nasse"  des Göttingers nicht mehr kompensieren. Marco hatte bei 2:1 Satzführung und 6:2 im Vierten die Sensation gegen Görtz auf dem Schläger, der in der Hinrunde noch im oberen Paarkreuz eine positive Bilanz gespielt hatte. Leider konnte er diese Führung nicht ins Ziel retten.

 

Felix läutete dann mit einem klaren 3:0 Erfolg über Jakob Hesse, dem er in de Hinrunde noch mit selbigem Resultat unterlegen war, die Aufholjagd ein. Im oberen Paarkreuz legten Florian mit einem erstaunlich abgeklärten 3:1-Erfolg über Cords (bis dato 15:4 Bilanz) und Sören mit einem furiosen 3:2 über Kreißel (bis dato 17:0 Bilanz) direkt nach. Plötzlich 4:4 und richtig Spannung in der Bude!

 

Nach erwartungsgemäß deutlicher Niederlage von Felix gegen den besten Dreier (mit Ausnahme von Sören) der Liga, waren alle Augen auf Marco gerichtet, der gegen den jungen Hesse die Chance auf einen sensationellen Bonuspunkt nutzen wollte. Doch leider lief bei unserem Routinier nach bis dahin starken Leistungen im Doppel und ersten Einzel nichts mehr zusammen.

 

So standen wir dann also am Ende ohne Zählbares da und hatten einerseits ein gutes Gefühl bzgl. der gebrachten Leistung, aber eben auch ein schlechtes Gefühl bzgl. der Tatsache, dass "mehr drin gewesen wäre". Welches der beiden Gefühle am Ende überwiegen wird, werden die kommenden beiden Nachholspiele aus der Hinrunde entscheiden, wenn wir am 23. und 30. Januar bei Hannover 96 und Arminia Hannover gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt antreten dürfen.

 

Bild zur Meldung: Nach bislang überwiegend enttäuschenden Leistungen im Saisonverlauf, sorgte Felix diesmal für Aufbruchstimmung (Foto: Frank Stuke)

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