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TT: Hudes Lichter glühen nur noch auf Sparflamme

13.02.2018

Quelle: www.nwz-online.de

 

Beim TV Hude glühen die Lichter in der Tischtennis-Oberliga nur noch auf Sparflamme. Nach den beiden Niederlagen gegen Hannover 96 (5:9) und am Sonntag beim MTV Wolfenbüttel (6:9) ist der Turnverein auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht und muss sich nach dem verlorenen Kellerduell in Wolfenbüttel mehr denn je mit dem Abstieg in die Verbandsliga beschäftigen. Der Rückstand auf den Relegationsrang beträgt zwar „nur“ vier Zähler, doch der Weg zum Klassenerhalt ist nun eine Herkulesaufgabe für das Team aus dem Klosterort. „Wir wollten unbedingt in Wolfenbüttel gewinnen, um zumindest unser Saisonziel, nicht Letzter zu werden, vorzeitig zu erreichen. Das ist uns leider nicht gelungen“, sagte Hudes Kapitän Felix Lingenau.

 

TV Hude - Hannover 96 5:9. Den hohen Favoriten nach Kräften geärgert – so ganz hat es jedoch nicht gereicht gegen den Spitzenreiter. Immerhin lieferten die Huder – auch der angeschlagene Pierre Barghorn war trotz Knieverletzung dabei – mit einer vorbildlichen Mannschaftsleistung ein sehr ordentliches Pflichtspiel ab.

 

Die Zuschauer in der Hohelucht-Halle sahen eine von Beginn an bissige Huder Auswahl, die nach den Doppeln mit 2:1 vorne lag. Im mit Spannung erwarteten Duell der beiden irischen Akteure setzte sich dann überraschend Hudes Ryan Farrell in vier Sätzen gegen seinen Landsmann Zak Wilson durch, der von 2015 bis 2016 ebenfalls schon das Trikot des TV Hude getragen hatte.

 

Felix Lingenau sorgte etwas später mit einem Erfolg gegen Max Kulins für das zwischenzeitliche 4:2. Doch die Hannoveraner ließen sich nicht überlisten, meldeten sich zurück und schnappten sich auch zwei enge Fünfsatzspiele, die zum Leidwesen der Huder Finn Oestmann und Barghorn nicht ins Ziel gerettet wurden. Barghorn kam im fünften Abschnitt von 5:9 auf 9:9 heran, machte dann aber zwei vermeidbare Fehler. Lingenaus klares 3:0 gegen Dominik Jonack war im zweiten Einzeldurchgang der einzige Sieg für die Gastgeber.

 

MTV Wolfenbüttel - TV Hude 9:6. Die Gäste – dieses Mal mit Marco Stüber für den verletzten Pierre Barghorn – machten das 1:2 nach den Doppeln mit einer glänzenden ersten Einzelrunde wett. Farrell düpierte Florian Haux, und Florian Henke entzauberte Abwehr-Ass Sven Arnhardt in fünf Sätzen. Im mittleren Paarkreuz legte Jonas Schrader nach und besorgte das 4:2 für Hude. Lingenau fing sich ein 2:3 gegen Nick Holland ein, dafür hielt Stüber den TVH auf Kurs – 5:3 stand es nach seinem knappem 3:2 gegen Klaus-Peter Specht.

 

In der Folge war es fast ein Abziehbild von der Partie gegen Hannover. Der Gegner drehte auf, und Hude geriet ins Wanken. Das letzte Einzel gab Stüber mit 4:11 im fünften Abschnitt gegen Josef Oleksik aus der Hand.

 
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