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Busse dreht mit elf Toren auf

11.12.2017

Quelle: www.nwz-online.de

Gegen die Gäste aus Twistringen wurde die HSG ihrer Favoritenrolle gerecht. Auch am Torverhältnis wurde poliert.

 

Versöhnlicher Jahresausklang für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg: Die Pflichtaufgabe gegen den Tabellenvorletzten HSG Phoenix aus Twistringen hat das Team von Trainer Timo Stein am Samstagabend mühelos gemeistert und sich mit einem 38:20 (17:9)-Kantersieg in die kurze Weihnachtspause verabschiedet. Lisa-Marie Busse krönte ihre starke Leistung und erzielte elf Treffer.

 

„Es war erst ein wenig Sand im Getriebe. Mit der Zeit haben wir den Gegner aber immer besser in den Griff bekommen“, sagte Stein. Er ließ seine Formation, die mit 16:8 Punkten als Tabellenvierter nach wie vor eine gute Ausgangsposition einnimmt, zu Beginn mit einer offensiven 3-2-1-Deckung operieren. Mit der Variante unterliefen seinen Spielerinnen jedoch diverse Fehler, so dass der Trainer nach einer knappen Viertelstunde beim Stande von 8:6 eine Auszeit nahm und die Taktik wechselte – mit Erfolg.

 

Lisa-Marie Busse, Jessica Galle und Saskia Petersen lösten mit ihren Toren zum 11:7 (18.) die Handbremse und lenkten die Partie aus Sicht des Favoriten in geordnete Bahnen. Bis zur Halbzeit eilten die Gastgeberinnen in der Halle am Huder Bach auf 17:9 davon. „Angesichts der engen Situation in der Tabelle war uns wichtig, dass wir auch etwas fürs Torverhältnis machen“, erklärte Stein.

 

Sein Wunsch wurde erhört – nach Wiederbeginn lief die Huder Tormaschine auf Hochtouren. Auch mit dezimiertem Kader ging es nur in eine Richtung. Der höchste Vorsprung war das 35:16 (55.) und 37:18 (57.). „Uns standen unter anderem Torhüterin Mareen Rump und Svenja Stapoisky nicht zur Verfügung. Dafür haben wir ein ordentliches Spiel abgeliefert“, resümierte Stein. Bei Stapoisky wird sich demnächst bei einer genauen Untersuchung zeigen, ob die Außenspielerin wegen einer Knorpelverletzung länger ausfallen wird. Als zweite Torhüterin kam Mareike Düßmann zum Einsatz, die bei ihrem Oberliga-Debüt einige gute Paraden zeigte.

 

Die handballfreie Zeit wird bei der HSG Hude/Falkenburg nicht allzu üppig ausfallen. Bereits am 7. Januar steht die Begegnung beim Elsflether TB auf dem Programm. „Wir wollen in Elsfleth unbedingt unseren ersten Auswärtssieg einfahren. Daher werden wir nur anderthalb bis zwei Wochen Pause machen und steigen am 2. Januar mit dem Training voll ein“, erklärte Stein den eng getakteten Terminplan. Gleich vier Auswärtsduelle in Folge warten zu Beginn des neuen Jahres auf sein Team.

 
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