Teilen auf Facebook   Teilen auf Twitter   Teilen auf Google+   Link verschicken   Drucken
 

HSG bleibt auswärts sieglos

27.11.2017

Quelle: www.nwz-online.de

Es bleibt dabei: Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg können in dieser Saison scheinbar auswärts nicht gewinnen. Auch im fünften Versuch gelang dem Oberligisten kein doppelter Punktgewinn. Die HSG verlor am Samstagnachmittag das Verfolgerduell beim TV Dinklage mit 23:31 (11:16) und ließ damit weitere Bigpoints im Kampf um die Tabellenspitze liegen. Während sich Dinklage auf Rang zwei verbesserte, rutschte Hude/Falkenburg auf den fünften Platz ab. Allerdings bleiben die Teams im oberen Drittel ganz eng beieinander – den Spitzenreiter BV Garrel(16:6) sowie die Landkreis-HSG (14:8) trennen gerade einmal zwei Punkte.

 

„Unter diesen Umständen ist die Niederlage natürlich noch ärgerlicher. Leider haben wir wieder einmal unser zweites Gesicht gezeigt“, sagte HSG-Trainer Timo Stein nach der dritten Saisonniederlage seiner Mannschaft. Dinklage sei in jeder Hinsicht einen Tick besser gewesen. „Wir haben es sowohl in der Defensive als auch in der Offensive nicht geschafft, den Kampf anzunehmen. Dinklage war da cleverer“, erklärte Stein.

 

Von Anfang an kamen die Gäste nicht gut in die Partie. Das Haftmittelverbot in der Dinklager Sporthalle wollte der HSG-Trainer dafür nicht als Ausrede gelten lassen. „Daran lag es nicht.“ Trotzdem lagen seine Spielerinnen schon nach sieben Minuten mit 3:6 zurück. Eine siebenminütige Torflaute der Huderinnen nutzte die Heimmannschaft wenig später, um sich von 7:5 auf 12:5 (18.) abzusetzen. Lisa-Marie Hillmer, Katharina Stuffel und Mareike Zetzmannbrachten die HSG noch einmal auf vier Tore heran, doch nach der Pause stockten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung wieder auf sieben Tore auf (19:12/35.). Im weiteren Verlauf konnte Hude/Falkenburg das Blatt nicht mehr wenden – fünf Minuten vor dem Ende betrug der Rückstand sogar zehn Tore. „Wir haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen und dadurch einfache Gegentore kassiert“, berichtete Stein.