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TT-Oberliga: Jever eine Nummer zu groß

20.11.2017

"Klar, wir hatten uns mehr vorgenommen. Auf der anderen Seite ist uns bewusst dass bei uns immer alles passen muss damit wir eine Mannschaft in der Oberliga in Bedrängnis bringen können. Und heute hat man dann mal gesehen wie es läuft wenn am Anfang die Doppel nicht so laufen wie erhofft. Dann wird es für uns fast unmöglich das noch in den Einzeln umzubiegen. Und war klar, dass so etwas immer passieren kann", erklärt TVH-Routinier Felix Lingenau die deutliche 9:3 Heimniederlage gegen den MTV Jever.

 

Und in den Doppeln lief es tatsächlich überhaupt nicht. Ein 0:3 Fehlstart sorgte für erste Ernüchterung. Dass im oberen Paarkreuz gegen die bärenstarken Jeveraner ebenfalls wenig zu holen sein sollte war von vornherein klar. 0:5.

 

Es spricht für uns, dass dieser Zwischenstand nicht etwa zum Zusammenbruch, sondern zu einer "Jetzt-Erst-Recht-Haltung" führte. Auch wenn die Chance auf einen Gesamtsieg inzwischen wohl minimal einzustufen war, fighteten wir weiterhin um jeden Punkt als sei es eben doch noch möglich. Rund 50 Zuschauer honorierten diese Bemühungen zudem mit ungebrochenem Support. So konnten wir zwischenzeitlich mit drei Siegen von Felix, Ryan und Pierre in Folge sogar auf 3:5 verkürzen.

 

Das Glück währte allerdings nicht lange. Marco musste sich überraschend klar Jevers Joungster Christian Mesler beugen und dann folgte oben das bekannte Spiel. Bärenstarke Jeveraner ließen unseren bemühten Spitzenjungs Florian und Jonas erneut keine Chance. Die beiden sind echt nicht zu beneiden. Jeder andere von uns würde in diesem starken Paarkreuz genauso eingehen. Schnell stand es also 3:8.

 

Jetzt standen aber wieder die Spiele an, in denen wir mithalten können. Doch gleich zu Beginn der erhofften Aufholjagd war es Felix, der gegen Fabian Pfaffe nach gutem Start doch noch recht deutlich verlor. Die schnelle 3:9 Heimniederlage war besiegelt.

 

"Man muss einfach sagen, dass Jever heute eine Nummer zu groß für uns war. Ich bin gar nicht mal unzufrieden mit unserer Leistung. Höchstens im Doppel. Eins sollte da mindestens kommen. Aber im Einzel haben eigentlich alle gut gespielt. Dass es dennoch nicht zu mehr reichte spricht für Jever und kommt in dieser starken Liga auch nicht ganz überraschend", lautete dementsprechend auch das faire Fazit von Kapitän Felix.

 

Nun stehen 3 Wochen Pause an, bevor die letzten zwei Hinserienspiele auswärts in Marklohe und Hannover als Koppelspieltag am 9./10. Dezember stattfinden werden. Gegen Marklohe gibt es erneut Minimalchancen für uns um Punkte zu entführen, gegen Hannover geht es wohl eher um Schadensbegrenzung. So oder so - wir sind heiß auf die Spiele und werden erneut versuchen das absolute Maximum für uns herauszuholen.