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Hude/Falkenburg gewinnt Derby gegen Elsfleth

11.09.2017

Quelle: www.nwz-online.de. Mit Vollgas zum Derbysieg: Die HSG Hude/Falkenburg zeigte dem Elsflether TB am Samstagabend klar die Grenzen auf und feierte gegen den Lokalrivalen in der Handball-Oberliga der Frauen ein 36:18 (18:6)-Schützenfest.

 

„Es war ein Klassenunterschied, das muss man schon so sagen“, erklärte HSG-Trainer Timo Stein nach dem zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel. „Wir haben unsere Qualitäten unter Beweis gestellt und eine sehr gute Leistung abgeliefert. Bei Elsfleth waren die personellen Probleme unverkennbar – ich denke, sie werden es in diesem Jahr schwer haben“, betonte Stein.

Von der ersten Sekunde an wirkten die Gastgeberinnen hochkonzentriert und erarbeiteten sich schon in der Anfangsphase eine 4:0-Führung (3.). Elsfleth erholte sich von dem Rückstand nicht mehr und wurde förmlich überrollt. Die HSG schraubte das Resultat mit elf Treffern in Folge von 6:3 (7.) auf 17:3 (26.). Zur Pause hieß es 18:6.

 

Da die Partie so einseitig verlief, schickte Timo Stein nach Wiederbeginn in erster Linie die Spielerinnen aus der zweiten Reihe aufs Parkett. Das störte zwar etwas den Rhythmus, so dass der Vorsprung nicht weiter anwuchs. „In der Phase haben wir das Tempo des Gegners angenommen. Zum Ende lief es dann wieder besser“, sagte der HSG-Coach. Als die Leistungsträgerinnen wieder ran durften, wurde aus einem 25:15 (46.) ein standesgemäßes 36:18.

 

Mit neun Toren war Saskia Petersen die Matchwinnerin. Eine Sekunde vor Schluss erzielte die pfeilschnelle Huderin auf Zuspiel von Torhüterin Mareen Rump, die ebenfalls eine starke Partie ablieferte, den finalen Treffer. „Es freut mich sehr für Saskia, sie hängt sich immer voll rein und gibt nie einen Ball verloren“, lobte Stein seinen Schützling.

 

Für einige Sekunden hütete auch Karen Tapkenhinrichs das Tor – für sie war es das Liga-Comeback nach ihrem Kreuzbandriss. „Körperlich ist sie bereit, sie hat ja auch im Pokal schon reingeschnuppert. Es ist bei ihr reine Kopfsache. Wir führen aber viele Gespräche und sind auf einem guten Weg“, meinte Stein.